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Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Japan, Japaner und deren Sprache

Moderator: Watashi

Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 2. Dez 2015 20:45

Oh je, ist schon wieder Dezember? Und sogar schon der 2. Dezember? Da ist dann erst einmal eine dicke Entschuldigung fällig:

Entschuldigung!

OK, lieber spät als nie: Hier ist der mehr oder weniger offizielle Sumoforum-Adventskalender. Nicht direkt aus Japan, aber mit Fotos aus Japan. Wie üblich sind Bezüge zum Sumo rein zufällig, auch plane ich in diesem Jahr zur Abwechslung vielleicht mal nicht nur Sehenswürdigkeiten zu zeigen, sondern auch ein bisschen was vom Leben in Japan vorzustellen. Auf jeden Fall: Viel Spaß!

Die entsprechende Karte findet ihr hier.
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 2. Dez 2015 20:50

2. Viel Spaß im Schnee

Da das in Deutschland mit dem Winter im Allgemeinen und dem Schnee im Besonderen nicht so richtig voran geht, biete ich euch zum Einstieg wenigstens etwas Winter aus Japan. Wir machen und also noch einmal auf in den hohen Norden und besuchen das Schneefest in Sapporo. Hier waren wir schon im Odori kōen (eigentlich sogar schon zweimal) und in Susukino. Heute besuchen wir den dritten Festivalort am Sapporo Community Dome oder Tsu Dome.

Hier sehen wir also erstes viele High School Schüler, die für einen Schneefigurenwettbewerb schuften. Das hat eine lange Tradition, da das Schneefest ursprünglich mit den Schneefiguren lokaler High School Schüler angefangen hat.

2-1 High School Contest.jpg


Wir sind aber nicht in erster Linie deswegen hier, sondern wegen der Rutschen. Man will ja auch seinen Spaß haben. Am Tsu Dome gibt es mehrere Rutschen. Eine ist in erster Linie für Kinder. Die ist nicht einmal so klein, aber nicht unser Ziel.

2-2 Rutsche für Kinder.jpg


Was wir wirklich wollen, ist die große Schneerutsche:

2-3 Rutsche für Erwachsene und Kinder.jpg


Hier muss man sich (nach dem in Japan üblichen Schlange stehen) unten einen Gummireifen schnappen und diesen erst einmal nach oben befördern. Keine Sorge, die Dinger sind so leicht, dass selbst Vorschulkinder sie hochbekommen, die brauchen allerdings etwas länger. Nachdem wir also etwas gewartet haben, bis besagte Vorschulkinder sicher im Reifen verstaut sind (ich würde wetten, dass einige jünger als das eigentlich vorgegebene Mindestalter waren), können wir selbst starten. Wir steigen also oben in den Reifen, halten unsere Sachen gut fest und dann werden wir von einem der allgegenwärtigen Helfer auf die Reise geschickt. Und das lohnt dann auch das Anstehen.

2-4 Viel Spaß.jpg
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Hana-ichi » 2. Dez 2015 21:08

Ick freu mir

DANKE, ANKE!

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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 3. Dez 2015 20:43

3. Das Kontrastprogramm für den Winter

Für alle, die jetzt schon genug vom Winter haben (auch ohne Schnee und Kälte) machen wir heute etwas anderes, garantiert ohne Schnee. Was wir uns ansehen, sieht auf den ersten Blick aus wie ein schöner, warmer Garten in angenehmem Ambiente.

3-1 Nettes Ambiente.jpg


Es gibt sogar subtropische Pflanzen, es muss also wirklich schön warm sein. Wo sind wir also? Vielleicht auf Okinawa? Oder Süd-Kyushu im Sommer??

3-2 Subtropisches Ambiente.jpg


Dann stellen wir fest, dass unser Garten zwar schön und warm ist, aber leider nicht an der frischen Luft. Aber na gut, man kann ja nicht alles haben. Wir müssen die Gärten so nehmen, wie sie kommen.

3-3 Leider nur indoor.jpg


Und dieser steht am Rande von Tokyo, das 夢の島熱帯植物館 Yumenoshima Nettai Shokubutsukan, das Tropische Gewächshaus auf Yumenoshima. Und das kann sich durchaus auch von außen sehen lassen.

3-4 aber gut gelegen.jpg


Man sollte nur nicht zu genau darüber nachdenken, dass es auf einer ehemaligen Müllkippe gebaut ist und von der Fernwärme der nahegelegenen Müllverbrennungsanlage beheizt wird. Die Japaner wollten die ja nicht einfach ungenutzt lassen und Fernwärmeheizungen haben sich in Japan irgendwie nicht durchgesetzt. Das gleich gilt weitgehend für Zentralheizungen. Oder ordentliche Isolierungen. Oder Mehrfachverglasung. (Habe ich erwähnt, dass es ziemlich kalt sein kann im Winter?)
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon gernobono » 4. Dez 2015 08:33

sehr schön
hatte schon befürchtet, dass es dieses jahr keinen ankventskalender gibt...

freue mich umso mehr, dass er jetzt da ist :applaus
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 4. Dez 2015 20:37

4. Ein Museum in Ryogoku

Heute fahren wir nach Ryōgoku. Gehen wir also zum Kokugikan? Nein, wir laufen vom Bahnhof aus in die falsche Richtung (sorry) und suchen das Feuerwerksmuseum, 両国花火資料館 Ryōgoku hanabi shiryōkan. Das ist gar nicht so einfach, weil das Museum wirklich klein ist und auch nicht die umfangreichsten Öffnungszeiten hat, aber mir gefallen solche kleinen Museen wirklich gut.

Das Museum besteht im Prinzip nur aus einem etwas größeren Raum, trotzdem kann man dort unterschiedliche Methoden des Feuerwerks bewundern. So gibt es beispielsweise einen Rückblick in die Geschichte des Feuerwerks in Japan.

4-1 historisches Feuerwerk.jpg


Wobei festgehalten werden muss, dass vieles heute immer noch wie damals läuft. Die Feuerwerkskörper sind immer noch kugelförmig und die Abschussvorrichtungen immer noch im Endeffekt Rohre. Diese gibt es in klein...

4-2 Abschuss klein.jpg


...und in größer. Der größte Unterschied zwischen heute und damals ist vielleicht, dass manche Feuerwerksfirmen heute das Abschießen elektronisch regeln. Im klassischen Verfahren müssen die Mitarbeiter die Feuerwerkskugeln zur richtigen Zeit anzünden und dann in die Abschussröhren werfen. Kein Wunder, dass es dabei regelmäßig zu Verbrennungen kommt.

4-3 Abschuss größer.jpg


Und für die wirklich großen Feuerwerke braucht man auch wirklich große Feuerwerkskugeln. Deshalb finden die meisten Feuerwerke über dem Wasser von Flüssen oder Häfen etc. statt, da über Land nur kleinere Kugeln zugelassen sind. Jede Feuerwerkstätte muss von der Stadt abgenommen und die Größe der Kugeln freigegeben werden. Diese hier explodiert beispielsweise in 400m Höhe und hat einen Durchmesser der Explosion von ebenfalls 400 m. Es gibt größere, die sind bei Feuerwerken in Tokyo aber nicht zugelassen.

4-4 Feuerwerk riesig.jpg


Und dann wird noch der grundlegende Unterschied zwischen unserem Feuerwerk und dem japanischen Feuerwerk erklärt. Schön übersichtlich mit Grafik und so. Leider ist mein Feuerwerksjapanisch nicht sehr ausgebildet, insofern kann ich in erster Linie sagen, dass japanische Feuerwerkskörper kugelförmig sind und unsere zylindrisch.
4-5 Unterschiede leicht verständlich.jpg
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 5. Dez 2015 19:53

5. Wo soll ich bloß mein Fahrrad lassen?

Ich habe es euch ja schon angedroht: diese Jahr gibt es nicht nur mehr oder weniger bekannte Sehenswürdigkeiten, sondern auch das normale Leben in Japan. Und heute geht es los:

Die meisten Pendler in Japan benutzen nicht das Auto, sondern den ÖPNV, insbesondere in den großen Metropolregionen wie Tokyo oder Osaka. Das Familienauto wird allenfalls am Wochenende zum Einkaufen verwendet, man fährt damit nicht einmal zum Bahnhof. Vielmehr nutzt der durchschnittliche japanische Pendler ein ganz einfaches Fahrrad, um zum Bahnhof zu fahren, wenn er nicht zu Fuß laufen kann. Einige haben sogar ein zweites Fahrrad in der Innenstadt, um dort weiter zu ihrer Arbeitsstelle zu gelangen. Das ist verkehrs- und umwelttechnisch löblich, führt aber zu einem anderen Problem: Wohin mit all den Fahrrädern?

In den Außenbezirken gibt es häufig große Fahrradparkplätze, wo man für 2000-3000 Yen einen monatlichen Stellplatz für sein Fahrrad mieten kann. Teilweise bieten diese auch Tagestickets für etwa 100 Yen an, wenn man nur ab und zu dort stehen will. Dann sieht die ganze Fahrradparkerei gut geordnet aus:

5-1 vorbildliches Parken.jpg


Leider fehlt in den Innenstädten regelmäßig der Platz für solch vorbildliches Parken. Es gibt zwar oftmals Fahrradparkplätze oder gar -parkhäuser, diese sind aber in der Regel überfüllt, so dass sich viele Fahrradfahrer Alternativen suchen. Und die sind dann häufig irgendwo am Rand der Straße respektive des Bürgensteigs und alles andere als legal:

5-2 nicht so vorbildliches Parken.jpg


Die Städte oder Stadtbezirke gehen gegen dieses illegale Fahrradabstellen vor, indem sie regelmäßig die falsch abgestellten Räder einsammeln und mitnehmen. Es gibt dort schon fest installierte Schilder mit Informationen, wo man sei Rad gegen eine Gebühr von 3000 Yen innerhalb von 40 Tagen wieder abholen kann, auf denen dann per Hand nur noch eingetragen wird, wann die Räder das letzte Mal entfernt wurden:

5-3 legal illegal scheißegal.jpg


Dummerweise kosten die einfachsten Fahrräder in Japan aber nur so 5000-6000 Yen (ohne Gangschaltung, aber mit Lenkerkorb), so dass einige Fahrer sie praktisch als Einwegfahrrad verwenden: abstellen bis es das nächste Mal entfernt wird, neu kaufen, abstellen... Deshalb bleiben die Stadtbezirke regelmäßig auf ganzen Haufen von alten Rädern sitzen, die nicht abgeholt werden. Diese werden versteigert, so sich jemand findet, und ansonsten verschrottet. Shinjuku hat wohl auch schon mal welche nach Afrika weitergegeben, weil dort Fahrräder Mangelware sind.
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 7. Dez 2015 10:14

6. Die Burg in der Mitte (mit Burg)

OK, zu meiner Verteidigung: Irgendwo auf der Welt ist noch der 6.12.
Ihr schließt jetzt also die Augen und stellt euch vor, dass noch Nikolaus ist, und ich schließe die Augen und stelle mir vor, dass es warm und sonnig ist. Und um diese Illusion zumindest vorübergehend aufrecht zu erhalten, fahren wir erst einmal virtuell nach Okinawa. Jetzt gibt es eine weitere Burgruine und heute Abend ein altes Bauernhaus, dann sollte wieder alles einigermaßen auf der Reihe sein.

Also, wir haben uns ja schon Shuri-jō angesehen, die wiederaufgebaute alte Burg in der Hauptstadt, und waren letztes Jahr in der Burgruine von Katsuren-jō unterwegs. Es gibt darüber hinaus aber noch weitere Burgruinen, die zum Weltkulturerbe gehören. Heute besichtigen wir Nakagusuku-jō.

6-1 Nakagusuku-jo.jpg


Wenn wir uns das in Kanji geschrieben ansehen, fällt uns etwas auf:
中城城跡 Nakagusuku-jōseki
Das zweite Kanji wird noch einmal wiederholt, aber komplett anders gelesen. Wenigstens bedeutet es beide Male dasselbe:
naka – Mitte
gusuku – Burg (Okinawanisch)
– Burg (Japanisch)
SEKI - Ruine, Reste
Naka-gusuku ist also die „Burg in der Mitte“, was heute aber eher also Ortsname verstanden wird, somit ist Nakagusuku-jō die Burg von Nakagusuku und Nakagusuku-jōseki die Burgruine von Nakagusuku. Nakagusuku heißt heute auch der gesamte Ort drum herum.

Von der Burg selbst sind vor allem die Mauern übrig geblieben, die selbst heute noch beeindruckend aussehen. Zudem liegt die Burg auf einem Berg in Zentral-Okinawa und war von daher schon nicht so leicht einzunehmen.

6-2 von außen.jpg


Im Inneren kann man noch die Größe der einzelnen Burgabschnitte erahnen. Wie man sieht ist das nur eine der inneren Ebenen, nach hinten schließen sich weitere an, es gibt noch eine Quelle und weitere vorgelagerte Ebenen. Immer mit einer Mauer drum herum.

6-3 von innen.jpg


Und hier wird auch heute fleißig weitergeforscht. Als ich vor zwei Jahren da war, liefen in einem der Höfe gerade archäologische Ausgrabungen. Leider waren davon vor allem die Abdeckplanen zu sehen.

6-4 mit Ausgrabungen und Flugzeug.jpg


Die Burg ist eigentlich schön gelegen, nur eines stört: permanent fliegen US-MIlitärflugzeuge und -Helikopter über die Anlage. Auf der einen Seite des Berges liegt nämlich eine der großen US-Militärbasen, die der einheimischen Bevölkerung ein Dorn im Auge sind. Nach dem fünften oder sechsten Flugzeug kann man sich dann auch vorstellen, warum.
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Jakusotsu » 7. Dez 2015 11:20

Watashi hat geschrieben:Das zweite Kanji wird noch einmal wiederholt, aber komplett anders gelesen. Wenigstens bedeutet es beide Male dasselbe.

Die spinnen, die Okinawarer.
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 7. Dez 2015 20:54

7. Ein wohlhabendes Wohnhaus

Willkommen zurück zum heutigen Double Header. Wir laufen von Nakagusuku-jo ein Stück über den Berg zum alten Haus der Familie Nakamura, das heute ein Ein-Haus-Freilichtmuseum ist. Hier wurde ein Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert erhalten und man kann als Besucher heute in fast jeden Winkel gehen (OK, das Klo funktioniert nicht mehr).

Schon der Eingang ist etwas anders, als wir es heute kennen. Der Besucher läuft erst einmal auf eine Steinwand zu, vor der man abbiegen und zwischen dieser und der Außenmauer hindurch in den Hof des Hauses laufen muss. Dieses Arrangement soll verhindern, dass heftige Winde und Taifune zu stark durch das Gelände und das Haus blasen (und vielleicht hält es auch böse Geister fern).

7-1 Eingang.jpg


Die Familie Nakamura war eine wohlhabende Bauernfamilie, entsprechend groß ist ihr Haus. Da es im Sommer sehr warm wird, können alle Außenwände des Hauptgebäudes entfernt werden, so dass die Luft zwischen den Räumen zirkulieren kann, um wenigstens ein bisschen Abkühlung zu bringen. Dann kann der Wind auch durchaus ein Freund sein.

7-2 großzügiges Inneres.jpg


Die meisten Bauernhäuser auf Okinawa hatten Schilfdächer. Nur wohlhabende Familien konnten sich Ziegeldächer leisten. Und selbst diese wohlhabenden Bauernfamilien brauchten eine Genehmigung, um ihre Häuser statt mit Schilf mit Ziegeln decken zu können. Die Nakamuras waren reich und einflussreich genug, um ihr Haus mit einem Ziegeldach zu versehen. Und damit man auch bei Regen trockenen Fußes von einem Teil des Hauses in den anderen kommt, sind alle Teile (mit Ausnahme des Speichers) am Dach miteinander verbunden.

7-3 und mit Ziegeldach.jpg


Und so waren alle unter einem Dach, auch die Pferdeställe waren in einem der Häuser integriert. Nur die Schweine hatten kein Dach über dem Kopf, sondern wurden hinter dem Haus, vom Wohnteil getrennt, in offenen Ställen gehalten.

7-4 nur die Schweine müssen draußen bleiben.jpg
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Profomisakari » 7. Dez 2015 23:37

Heißt das nicht: "Diese Stelle ist für Schweine"?

Nein, aber ohne Quatsch:
Toll, dass Du Dich doch noch zu einer neuen Auflage durchgerungen hast!
Danke!


Profo
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 8. Dez 2015 20:16

Profomisakari hat geschrieben:Heißt das nicht: "Diese Stelle ist für Schweine"?
Profo


Nein, das sollte "Diese Ställe sind für Schweine" heißen (heißt es jetzt auf myteriöse Weise auch).

Auf jeden Fall: Danke fürs Fehlerlesen.
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 8. Dez 2015 21:05

8. Das etwas andere Begräbnisritual

Wir wissen jetzt, wie die Einwohner von Okinawa früher gelebt haben, jetzt wollen wir mal sehen, wie sie gestorben sind. Naja, oder zumindest, wie sie nach dem Tod bestattet wurden.

Im Hauptteil von Japan werden die Toten nach der Kremierung in kleinen Familiengräbern beigesetzt. Diese haben meistens einen Grabstein oder ein Steingrabmal und Holzstehlen für einzelne Familienmitglieder. Jedenfalls sind sie nicht zu groß (schon aufgrund des Platzmangels).

Auf Okinawa haben sie offenbar andere Traditionenen und mehr Platz. Wer es sich irgendwie leisten kann, hat ein Familiengrab in Häuschenform. Ein solches kostet selbst in der einfachsten Ausfertigung schon so viel wie ein Mittelklassewagen, aber immerhin hat die Familie ja länger etwas davon.

8-1 normale Gräber.jpg


Und wer ein wenig unkonformistisch drauf ist, kann das Grabhaus auch in anderen Formen oder Farben haben. Jeder nach seinem Geschmack.

8-2 nicht ganz normale Gräber.jpg


Zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert waren die Gräber auf Okinawa (zumindest für die Oberschicht) aber noch deutlich größer. Ihre Form wurde aus der chinesischen Provinz Fujian übernommen und lässt sich am besten als Schildkrötenpanzer beschreiben.
Sie werden deshalb auch
亀甲墓 kamekô-baka genannt.
kame - Schildkröte
- Panzer, Schale
墓 -BAKA oder HAKA - Grab
亀甲墓 also Schildkrötenpanzergrab (oder auf englisch turleback grave).

8-3 Schildkrötemgräber auf dem Friedhof.jpg


Und diese findet man nicht nur auf Friedhöfen, sondern auch am Wegesrand, wenn man ein wenig herumläuft.

8-4 Schildkrötengrab am Wegesrand.jpg


Bis ins 20. Jahrhundert war es auf Okinawa auch nicht üblich, die Toten zu kremieren. Während im Rest von Japan zumindest die Wohlhabenden schon länger verbrannt wurden, wurden die Verstorbenen auf Okinawa nach eine Totenwache erst einmal im Sarg in einem Teil des Familiengrabes begraben. Nach einer festgelegten Zahl von Jahren, wenn nur noch die Knochen übrig geblieben waren, wurden die Überreste wieder ausgegraben und die Knochen von der Familie gereinigt. Anschließend wurden sie in einer Art Urne in einem anderen Teil des Familiengrabes zur wirklich letzten Ruhe gebettet. Das erklärt dann auch, warum die Gräber so groß sein mussten.

8-5 Urnen.jpg
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 9. Dez 2015 21:05

9. Ein Hotel auf Sado

Wir verlassen die eine Insel und fahren zur nächsten. OK, das ist in einem Land, dass ausschließlich aus Inseln besteht nicht so überraschend. Ich präzisiere also: Wir verlassen Okinawa und begeben und nach Sado, wobei der Ort heute nicht so relevant ist, wir sehen uns nämlich die Minimalanforderungen an ein japanisches Hotelzimmer an. Wir machen das am Beispiel eines klassisch japanischen Zimmers, wo man auf dem Boden sitzt und schläft. Das Grundprinzip ist aber normalerweise überall das gleiche.

Jedes Hotelzimmer braucht etwas zum Schlafen. In traditionellen japanischen Hotels ist das kein Bett, sondern ein Futon, das abends ausgeklappt wird und morgens in den Schrank geräumt werden kann. In teureren Hotels oder ryokan macht das natürlich eine Angestellte für einen, in den Hotels, wo ich übernachte, mache ich das selbst (oder das Futon bleibt halt liegen).

9-1 ein Futon zum Schlafen.jpg


Dann muss man natürlich auch irgendwo sitzen, deshalb gibt es immer einen Tisch und einen Sitzplatz, je nach Ausstattung ein Sitzkissen, Stuhl oder auch Sessel. Und dazu gibt es fast immer einen Wasserkocher und Teebeutel, um sich abends einen (meist grünen) Tee zu kochen. Manche Hotels haben auch Instantkaffee, einige sogar kleine Kaffeefilter, mit denen sich wirklich Kaffee aufbrühen lässt. Ich habe es bisher nur zweimal erlebt, dass ich keinen Wasserkocher auf dem Zimmer hatte, beide Male wurde einem abends eine Thermoskanne mit heißem Wasser vor die Tür gestellt (für grünen Tee braucht man ohnehin kein kochendes Wasser).

9-2 ein Tisch und ein Wasserkocher.jpg


Dann muss man sich natürlich irgendwo waschen. In japanischen Hotels gibt es dafür meistens eine Handdusche mit oder ohne Befestigung an der Wand. Außerdem gibt es fast immer eine Badewanne. In engen Hotelzimmern "muss" man auch in der Badewanne duschen, traditionell macht man das aber neben der Badewanne und nutzt die Wanne dann nur zum im heißen Wasser entspannen.

9-3 Bad und Dusche.jpg


Und dann braucht man noch eine Toilette. Wenn der Platz reicht, sind Toilette und Bad meistens getrennt, in den meisten kleineren Business Hotels hat man jedoch ein Plastikeinbaubad mit Badewanne incl. Dusche sowie WC und Waschbecken daneben. Was man aber immer haben sollte, sind Toilettenpantoffeln, weil man ja nicht mit seinen Zimmerpantoffeln ins Badezimmer marschieren kann.

9-4 und natürlich die Klopantoffeln.jpg
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon tainosen » 10. Dez 2015 13:26

ach ja - da kommt Heimweh auf :lol:
Wo Elefanten sich bekämpfen, hat das Gras den Schaden.
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 10. Dez 2015 20:54

10. Willkommen auf Sado

Wo wir nun schon auf Sado sind, bleiben wir doch erst einmal. Und nachdem wir letztes Jahr schon das Tragflächenboot benutzt haben, sehen wir uns dieses Jahr an, wo wir eigentlich angekommen sind, nämlich in der Hafenstadt Ryôtsû, wo übrigens auch das Hotel ist. Wir fahren mit dem Schiff in den Hafen und werden gleich begrüßt...

10-1 Willkommen in Sado.jpg


.. oder auch nicht. Dort steht nämlich "Sado Kinzan for World Cultural Heritage". Man muss da schon Prioritäten setzen.

Am Hafen kann man zu einer kleinen Aussichtsplattform hinaufsteigen, um sich einen Überblick über die Umgebung zu verschafften. Zuerst sieht man in unmittelbarer Hafennähe, dass es auf Sado offenbar weniger Parkplatzprobleme zu geben scheint, als im Rest des Landes. Und irgendwo müssen auch die Menschen zu den Autos sein, aber auf meinen Bildern sind sie irgendwie nicht zu sehen.

10-2 Es gibt hier Menschen.jpg


Dann sehen wir Richtung Stadt. OK, heute ist Ryotsu keine Stadt mehr, weil ganz Sado eine Verwaltungseinheit ist, und mit gut 17000 Einwohnern ist der Ort auch nicht gerade riesig, aber dafür ist er wirklich nett. Und liegt einfach gut mit viel Meer und Küste.

10-3 und eine Stadt.jpg


Der Ausblick ist auch aus einem anderen Grund zu empfehlen: Er kommt mit einem eigenen Schrein. Wofür man hier wohl beten kann? Ich hoffe, nicht die Sicherheit des Turms, auf dem man steht.

10-4 Aussicht mit Schrein.jpg


Und zum Abschluss sehen wir noch einmal Richtung Meer, wo wir auch her gekommen sind, und sehen die Fähre einfahren. Diese ist vor uns in Niigata losgefahren und kommt jetzt erst an. Es lebe das Tragflächenboot.

10-5 Und hier sind wir auch gekommen.jpg
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 11. Dez 2015 20:49

11. Shukunegi oder die alte Seite von Sado

Gestern haben wir das moderne Sade in Ryôtsû angesehen. Nicht so modern wie Tôkyô oder Ôsaka, aber so modern wie es auf Sado eben ist. Heute sehen wir uns dafür das alte Sado an, nicht das goldreiche Sado mit Goldmine und Verwaltungsgebäude vom letzten Jahr, sondern die kleinen Fischerdörfer, die den Rest der Insel dominiert haben. Shukunegi, eines dieser Fischerdörfer, wurde für die Touristen erhalten. Hier wohnen zwar immer noch Menschen, aber das Dorf soll sein Aussehen von früher bewahren und einzelne Gebäude stehen zur Besichtigung offen.

Die Fischerdörfer waren von meterhohen Bambuszäunen umgeben, um gegen die heftigen Winde geschützt zu sein. Leider macht das das Fotografieren etwas schwerer. Von außen sieht man nämlich erst einmal nicht viel, zumal der Parkplatz direkt vor dem Zaun ist.

11-1 Shukunegi von außen.jpg


Man kann auch hinter dem Dorf auf einen Hügel steigen und sieht dann das Dorf zumindest schon einmal von oben. Hier sieht man, dass dort keine modernen Betonbauten stehen, nicht einmal Fernsehantennen sind sichtbar. Nur die Stromleitungen liegen überirdisch.

11-2 Shukunegi von oben.jpg


Und dann gehen wir ins Dorf. Wie gesagt, dieses steht Touristen offen, ist aber kein Freilichtmuseum, sondern weiterhin ein Wohnort. Man muss daher für das Dorf selbst keinen Eintritt zahlen, sondern nur für einzelne Häuser, wenn man sie besuchen möchte. Die engen Gassen und die Holzhäuser kann man sich kostenfrei von außen ansehen.

11-3 Shukunegi von innen.jpg


Im Sommer kann das vielleicht schwierig werden, falls die Touristen busladungsweise ins Dorf einfallen und sich durch die zum Teil sehr engen Gassen schieben. In der Nebensaison kann man dem einen Bus, der vielleicht kommt, noch ganz gut aus dem Weg gehen, gerade in den engen Gassen.

11-4 Shukunegi von weiter innen.jpg


Shukunegi ist ein vollständiges Dorf, nicht nur mit Wohnhäusern, sondern auch mit Postamt und natürlich dem Dorfschrein, der erstaunlich groß ist. Das zeigt, dass Shukunegi früher ein prosperierender Ort war, wo früher nicht nur Fischer wohnten, sondern auch Boote gebaut wurden.

11-5 Shukunegi hat einen Schrein.jpg


Und ein solcher Ort hat natürlich auch noch den passenden Tempel, auch der in ordentlicher Größe für einen Ort mit 200 Häusern.

11-6 Shukunegi hat einen Tempel.jpg
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 12. Dez 2015 20:57

12. Einmal rund um Sado

Bevor wir uns von Sado verabschieden, heute mal ein etwas anderes Posting: Was kann man alles sehen, wenn man mit dem Auto über die Insel fährt? Nicht die großen Sehenswürdigkeiten, sondern die kleinen (oder auch großen) Sachen, die man entdeckt, wenn man daran vorbeifährt.

Das erste, was jeder sieht, der mit dem Auto (und vermutlich auch mit dem Bus) auf Sado unterwegs ist, sind die kleinen Dörfer (falls wenige Häuser schon als Dorf gelten), die sich an den Straßen entlangziehen. Oftmals bestehen diese Orte nur aus einer Reihe von Häusern auf der meerabgewandten Seite der Straße, dahinter erheben sich schon Hügel, auf der anderen Seite ist das Meer.

12-1 Straßendorf.jpg


Das ist ja noch ganz nachvollziehbar. Spannender ist das Dorf, das hinter einer riesigen Straßenbrücke an einer Meeresbucht liegt. Vielleicht sieht man die Brücke vom Dorf aus ja gar nicht so sehr. Sehr vielleicht.

12-2 Brückendorf.jpg


Die Tatsache, dass überall das Meer nicht weit ist, kann man aber auch positiv nutzen. So hat ein Ort ein Stück Meer an drei Seiten mit Beton umgeben (eine schmale Seite ist offen), ein paar Stufen und Plattformen und fertig ist das Schwimmbad. Natürlich muss man warten bis das Meer warm genug ist, was im Mai offenbar noch nicht der Fall war.

12-3 Meerwasserschwimmbad.jpg


Und dann kann man auch mal einem kleinen Reisfeld begegnen. Wobei anzumerken ist, dass die meisten Felder in Japan eher klein sind. Das durchschnittliche Feld in Japan (außer Hokkaido) hat etwa 1 ha (Hokkaido hat immerhin 4 ha), in Europa 12 ha, in den USA sogar 180 ha. Größe ist also relativ.

12-4 Reisfeld.jpg


Und dann hatte ich keine Lust, immer dieselbe Strecke über die Berge zu fahren, und habe meinem Navi befohlen, eine Alternativstrecke zu finden. Und die führte dann an einem wirklich netten Stausee vorbei, den ich sonst sicherlich nicht gesehen hätte.

12-5 Stausee.jpg


Danach wurde die Strecke allerdings sehr eng und kurvig und ich wusste, warum das Navi da normalerweise nicht langfahren wollte. Nur einer hat mich nie verlassen: Egal wo man auf der Insel hinfuhr, selbst auf einer Serpentinenstrecke, die vermutlich nicht unbedingt viel befahren war, hingen die Wahlplakate von Washio Eiichirô von der Demokratischen Partei, der für den Wahlbezirk Niigata (zu dem wohl Sado gehört) im japanischen Unterhaus sitzt. Und da will er offenbar bleiben, wenn ich mir die Frequenz seiner Wahlplakate ansehe.

12-6 Wahlplakat.jpg
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Watashi » 13. Dez 2015 19:50

13. Haguro-san - Der Anfang

In den nächsten drei Tagen werden wir uns einen Schrein auf einem Berg ansehen. Was wir drei Tage lang treiben? Zwischen uns und dem Schrein ist leider ein Aufstieg mit 2446 Treppenstufen. Und das dauert. Das ganze sieht in der Übersicht so aus:

13-1 Übersicht.jpg


Also, lasst uns starten. Wie bei jedem Schrein, egal wie weit entfernt, beginnt der Eingang mit einem torii , dann kommt das große Schreintor. Normalerweise kommt danach dann bald der Schrein, doch das wird dieses Mal noch etwas dauern.

13-2 Eingang.jpg


Wir müssen noch auf einen Berg rauf, trotzdem steigen wir erst einmal in ein kleines Tal hinab. Dort finden auf halber Höhe erst einmal ein paar kleine Schreine. Reicht das nicht? Nein, wenn wir hier sind, wollen wir auch ganz rauf. Auch wenn wir erst einmal weiter runter steigen.

13-3 Erste kleine Schreine.jpg


Unten führt eine klassisch japanische rote Brücke über den Fluss am Fuße des Tals. Der Weg mag lang sein, man kann aber nicht sagen, dass einem nicht etwas geboten würde.

13-4 Ein klassische rote Brücke.jpg


Auf der anderen Seite der Brücke sehen wir einen Wasserfall. Davor steht eine Gruppe Pilger, die das ganze etwas ernster nehmen als wir. Sie tragen Pilgerkleidung und reinigen sich am Wasserfall, bevor sie den Anstieg zum Schrein in Angriff nehmen. Wir genießen in erster Linie den Anblick des Wasserfalls.

13-5 Ein Wasserfall mit Pilgern.jpg


Und morgen beginnen wir mir dem Aufstieg...
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Re: Ein nur ganz leicht verspäteter Adventskalender

Beitragvon Metzinowaka » 14. Dez 2015 08:14

Und morgen beginnen wir mir dem Aufstieg...


Ich schwitz jetzt schon.

Und eh ich es vergesse: Vielen, vielen Dank, dass Du Dir die Mühe mit dem Adventskalender auch diese Jahr machst.
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