Heute war die Untersuchung für die Neulinge (shin-deshi kensa). Es haben sieben Kandidaten teilgenommen und alle sieben haben die körperlichen Standards (Minimum 173 cm Körperhöhe und 75 kg Körpergewicht) erfüllt. Sie werden daher zum hatsu basho zugelassen, sollten die medizinischen Untersuchungsergebnisse, die noch ausstehen, dem nicht widersprechen.
Unter den Kandidaten sind drei Studenten:
Zwei von der Nihon Daigaku (kurz: Nichidai), die zum Kise-beya gehen, Fukao und Yamashita. Fukao (22, aus Aichi) ist 180cm und mit 198 kg der sechst schwerste shin-deshi seit Aufzeichnungen darüber erhalten sind (seit Mai 1936) und gewann bei den japanischen Sumo-Meisterschaften 2006 das jun-yusho. Yamashita Hiroshi (22, aus Kagoshima) hat 173 cm, 161 kg. Kise oyakata (ehem. maegashira 1 Higonoumi) ist auch von der Nichidai.
Der dritte kommt von der Kinki Daigaku (Kindai) und geht zum Isegahama-beya. Miura Yoshiyuki (22, aus Aomori) ist 179 cm groß und wiegt 148 kg und erreichte bei den japanischen Meisterschaften letztes Jahr das Viertelfinale.
Jiji
Nikkan Sports (mit Foto)
Sports Hochi
Shin-deshi hatsu basho 2008
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Watashi
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Watashi
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Sports Hochi berichtet noch über einen anderen der Neuen: Funakoshi Kotaro (19, aus Osaka), der einen etwas ungewöhnlichen Lebensweg für einen angehenden sumortori hat. Eigentlich wollte er nach den High School, also letztes Jahr, auf die Universität wechseln und nicht auf irgendeine, sondern auf die Tokyo University (Tokyo Daigaku, kurz: Todai), die an der Spitze der japanischen Universitätshierarchie steht. Er hat im nationalen Universitätszulassungstest auch die entsprechende Leistung mit einer Punktzahl im oberen 70 %-Bereich geschafft. Er hat auch sonst gute akademische Leistungen gebracht, bei einem Test in der gesamten Präfektur Osaka war er 14. im Bereich Mathe und Naturwissenschaften. Er sagt: "Ich interessiere mich für Politik", deshalb wollte er an der Todai in den Bereich Sozialwissenschaften (Rechtswissenschaften und Politikwissenschaften). [Soweit ich weiß, ist das auch noch der mit den schwierigsten Tests, da er am beliebtesten ist. Der Junge muss also wirklich Vertrauen in seinen akademischen Fähigkeiten haben.] Leider ist aber nicht durch die uni-interne zweite Prüfung gekommen.
Er hat aber seinen Traum nicht aufgegeben und ist für ein Jahr auf eine Vorbereitungsschule gegangen [diese Kandidaten, die den Zulassungtest nicht bestehen, bezeichnen Japaner als ronin während ihres "verlorenen" Jahres]. Dann aber die große Wende: "Ich hatte Zweifel. Zum Teil war ich aus meiner Umgebung gedrängt worden. Ich konnte mich nicht mehr aufs Lernen konzentrieren." In der High School hatte er American Football gespielt und hatte schon überlegt: "Ich wollte an der Uni auch Football oder Sumo machen." Dann kam der Tokitsukaze-Skandal und Sumo war Tag um Tag in den Nachrichten. "Ich habe immer gedacht, dass es schwer ist, zum Sumo zu gehen. Aber nachdem ich erfahren hatte, wie einfach des ist, wollte ich es auch versuchen." Er hat sich dann im Internet ein heya gesucht und sich schließlich für das ziemlich kleine Shibatayama-beya entschieden. Im September hat er dem oyakata eine Mail geschickt. Seine Familie hatte zwar Einwände, aber zum Jahresende ist er dem heya beigetreten.
Beim shin-deshi Test beeindruckte er unter anderem durch seine Rückenkraft, die er beim Football bekommen hat (zuvor hat er schon Kendo, Baseball und Schwimmen ausprobiert). Mit 165 kg war er dritter hinter Miura (185 kg) und Fukao (175 kg). Er ist 178 cm groß und wiegt 109 kg. Sein Vorbild ist Ama: "Ich mag Ama, weil er technisch so großartig ist."
Die PR-Abteilung der Kyokai meint: "Wir hatten bisher noch keinen Neuling, der den Zulassungstest der Todai gemacht hatte." Man ist erstaunt.
Er hat aber seinen Traum nicht aufgegeben und ist für ein Jahr auf eine Vorbereitungsschule gegangen [diese Kandidaten, die den Zulassungtest nicht bestehen, bezeichnen Japaner als ronin während ihres "verlorenen" Jahres]. Dann aber die große Wende: "Ich hatte Zweifel. Zum Teil war ich aus meiner Umgebung gedrängt worden. Ich konnte mich nicht mehr aufs Lernen konzentrieren." In der High School hatte er American Football gespielt und hatte schon überlegt: "Ich wollte an der Uni auch Football oder Sumo machen." Dann kam der Tokitsukaze-Skandal und Sumo war Tag um Tag in den Nachrichten. "Ich habe immer gedacht, dass es schwer ist, zum Sumo zu gehen. Aber nachdem ich erfahren hatte, wie einfach des ist, wollte ich es auch versuchen." Er hat sich dann im Internet ein heya gesucht und sich schließlich für das ziemlich kleine Shibatayama-beya entschieden. Im September hat er dem oyakata eine Mail geschickt. Seine Familie hatte zwar Einwände, aber zum Jahresende ist er dem heya beigetreten.
Beim shin-deshi Test beeindruckte er unter anderem durch seine Rückenkraft, die er beim Football bekommen hat (zuvor hat er schon Kendo, Baseball und Schwimmen ausprobiert). Mit 165 kg war er dritter hinter Miura (185 kg) und Fukao (175 kg). Er ist 178 cm groß und wiegt 109 kg. Sein Vorbild ist Ama: "Ich mag Ama, weil er technisch so großartig ist."
Die PR-Abteilung der Kyokai meint: "Wir hatten bisher noch keinen Neuling, der den Zulassungstest der Todai gemacht hatte." Man ist erstaunt.
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Futschikato
hm, irgendwas mit den gewichten stimmt da nicht oder kommt mir zumindest komisch vor ....er ist mit 165kg 3. ...hinter fukao 175kg (bei anderen zeitungen scheinbar aber 198kg) gleichzeitigh ist er aber 178cm groß und wiegt (plötzlich) nurnoch 109kg ....diese japaner haben sachen drauf 
is das brigitte-diät?
is das brigitte-diät?
- Raishu
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Futschikato hat geschrieben:hm, irgendwas mit den gewichten stimmt da nicht oder kommt mir zumindest komisch vor ....er ist mit 165kg 3. ...hinter fukao 175kg (bei anderen zeitungen scheinbar aber 198kg) gleichzeitigh ist er aber 178cm groß und wiegt (plötzlich) nurnoch 109kg ....diese japaner haben sachen drauf
is das brigitte-diät?
Ich schätze, die Kiloangaben beziehen sich auf den Rückenleistungstest. Das heisst, er war in der Lage auf seinem Rücken 165 kg zu tragen und somit hinter Miura und Fukao, die mehr Kilos stemmen konnten.
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Futschikato
- Schnappamawashi
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