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Aki Basho 2017

Alles rund um das aktuelle Basho

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Aki Basho 2017

Beitragvon gernobono » 7. Sep 2017 06:39

Kakuryu und Kisenosato sind kyujo
das steht schon mal fest
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Schnappamawashi » 7. Sep 2017 14:12

Damit hat sich Frage 3 im Glaskugelspiel wohl erledigt

Gruß
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Manatsumai » 7. Sep 2017 19:30

gernobono hat geschrieben:Kakuryu und Kisenosato sind kyujo
das steht schon mal fest

das ist doch mal eine sehr gute Nachricht. :riesenfreu
Ich hoffe sehr, daß sie es bis zum nächsten basho schaffen, wieder 100%ig fit zu werden.
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon gernobono » 8. Sep 2017 04:23

die Liste der kyujo velängert sich schon vor Tag 1 um

Hakuho, Aoiyama und Sadanoumi
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon gernobono » 12. Sep 2017 04:23

Nachdem sie gestern mit dem Rollstuhl hinaus gefahren wurden, sind die kyujo keine Überraschung von

Ura und Takayasu

Ichinojo und Hokutofuji bekommen die fusensho
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon tainosen » 12. Sep 2017 13:07

Kotoshogiku vs. Harumafuji Tag 3

Mit dem Matta von Giku halte ich es wie beim Fußball - Abseits ist, wenn der Schiedsrichter Abseits pfeift. Basta!
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Jakusotsu » 12. Sep 2017 13:49

Vor allem wenn der Delinquent das Matta selbst provozieren wollte.
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Takasima » 12. Sep 2017 14:07

hmm gabs das schonmal das sooo viele Kämpfer aus den Sanyaku verletzt fehlten?
Kommt mir einmalig vor.
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Wackernohaner » 13. Sep 2017 12:11

Ja, das gabs schon einmal. Ich kann mich noch gut daran erinnern als Musashimaru 1999 zum Yokozuna ernannt wurde aufgrund zweier aufeinander folgender Yusho, die er damals nur deshalb gewann, weil außer ihm kein anderer aus den höheren Rängen da war, der sie ihm hätte streitig machen können. Beim Haru-Basho 1999 fehlten alle drei Yokozuna, einer von drei Ozeki und ein Sekiwake. Beim Natsu-Basho 1999 fehlten dann immerhin noch zwei von drei Yokozuna sowie einer von drei Ozeki. Bemerkenswert ist außerdem, daß Musashimaru, selbst bei dieser für ihn günstigen Konstellation, beide Yusho nur mit einem mageren 13-2 einfuhr. Musashimaru ist überhaupt derjenige von den bedeutenden Yokozuna, der seine Titel mit übermäßig schlechten Resultaten errang. Von seinen 12 Turniersiegen gewann er eines mit 15, ein weiteres mit 14 Einzelsiegen. Hingegen sechs Turniere mit 13 bzw. drei mit 12 und sogar eines mit nur 11 Einzelsiegen. Kein anderer der großen Yokozuna war so schlecht wie er.
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Hana-ichi » 13. Sep 2017 20:13

Wackernohaner hat geschrieben:... Musashimaru ist überhaupt derjenige von den bedeutenden Yokozuna, der seine Titel mit übermäßig schlechten Resultaten errang. Von seinen 12 Turniersiegen gewann er eines mit 15, ein weiteres mit 14 Einzelsiegen. Hingegen sechs Turniere mit 13 bzw. drei mit 12 und sogar eines mit nur 11 Einzelsiegen. Kein anderer der großen Yokozuna war so schlecht wie er.


Tschuldigung, das fordert geradezu einen Widerspruch heraus. Immerhin war er so gut, dass er die Yusho gewann. :wink:

Asashoryu hat man ja auch mal vorgeworfen, dass er nur deshalb Yokozuna geworden wäre, weil die damaligen schon amtierenden Yokozuna immer mal wieder verletzt waren.

Und um nochmal auf die aktuelle Situation zurückzukommen - derzeit sehe ich persönlich niemanden, der die Chance ergreifen könnte, so wie es damals Musashimaru und Asashoryu taten.

Nix für ungut.

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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Wackernohaner » 13. Sep 2017 21:28

Hana-ichi hat geschrieben:Tschuldigung, das fordert geradezu einen Widerspruch heraus. Immerhin war er so gut, dass er die Yusho gewann. :wink:

Ich bestreite nicht seine Yokozuna-Qualität, nur im Vergleich aller großen Yokozuna (zehn Yusho und mehr), schneidet er zusammen mit Akebono überdurchschnittlich schlecht ab. Auch stimmt es nicht, daß er immerhin so gut war, die Yusho gewonnen zu haben, denn mit einem 13-2 oder 12-3 gewinnt man das Turnier nicht deshalb, weil man selber so gut gewesen ist, sondern weil die anderen noch schlechter waren. So hatte damals 1972 der alte Tochiazuma ein Turnier mit 11-4 gewinnen können, weil seine Verfolger auf maximal 10-5 kamen. Also nicht sich persönlich verdankt er seinen Turniersieg. Nur ein 15-0 ist ein Yusho, das man sich unabhängig von anderen selber verdankt. Schon bei einem 14-1 muß man darauf hoffen, daß den anderen auch Fehler unterlaufen.

Hana-ichi hat geschrieben:Asashoryu hat man ja auch mal vorgeworfen, dass er nur deshalb Yokozuna geworden wäre, weil die damaligen schon amtierenden Yokozuna immer mal wieder verletzt waren.

Asashoryu gehört sicherlich zu denjenigen, die ganz ganz Großes geleistet haben. Er gewann auch seine 25 Yusho mit vornehmlich 15 oder 14 Einzelsiegen, wie man es von einem ganz Großen erwarten kann. Aber im Vergleich etwa mit den 24 Yusho von Kitanoumi oder den 22 Takanohanas schneidet er schlechter ab.

Hana-ichi hat geschrieben:Und um nochmal auf die aktuelle Situation zurückzukommen - derzeit sehe ich persönlich niemanden, der die Chance ergreifen könnte, so wie es damals Musashimaru und Asashoryu taten.

Beim letzten Punkt muß ich dir leider zustimmen. Derzeit ist ein Messias nicht in Sicht.
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Asashosakari » 13. Sep 2017 23:42

Hätte Takanohana keinerlei Stallgefährten in den oberen Rängen gehabt, so wie es für Akebono der Fall war, dann wären die Yushozahlen der beiden mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich näher beieinander gewesen als 22 zu 11...

Ich hatte das mal vor einiger Zeit per Überschlagsrechnung zu quantifizieren versucht, und bin darauf gekommen, dass Taka durchschnittlich einen Vorteil von ca. 0,5 bis 0,6 Siegen pro Turnier gehabt haben dürfte, allein durch die Vermeidung von Wakanohana/Takanonami/Akinoshima/usw. als Gegner. In extremen Turnieren mit besonders vielen Futagoyama-Jungs in den hohen Rängen auch noch mehr. Angesichts der Tatsache, wie eng viele der Yusho-Entscheidungen damals ausgingen, kann man davon ausgehen, dass Takas 22 deutlich davon gepusht worden ist, auf Kosten insbesondere von Akebono, zu einem geringeren Grad Musashimaru (und wahrscheinlich in einzelnen Fällen auch noch anderen).

(Umgekehrt muss man Taka allerdings anrechnen, dass er in dieser hypothetischen Kein-Futagoyama-Welt wahrscheinlich selbst ebenfalls Wakanohana und Takanonami mehrere Yusho abgejagt hätte, denn die hatten ja in der realen Welt den gleichen Vorteil.)

Also, nur auf die Yusho- und Kampfsiegzahlen zu schauen, greift ein wenig zu kurz. Takanohana als besser einzuschätzen als Asashoryu, halte ich auf jeden Fall für ziemlich gewagt.

Was Musashimaru angeht, ist die Analyse allerdings richtig. Häufig keine außergewöhnlich guten Ergebnisse in den Yusho-Turnieren, und das, obwohl zur Zeit seiner meisten Turniersiege die Musashigawas dann auch die hohen Ränge gefüllt hatten und er ordentlich Torikumi-Vorteile hatte. Hat halt davon profitiert, dass die anderen Alten schon weg waren und die neuen Jungen noch nicht ganz da. Ich hatte eigentlich erwartet/erhofft, dass Kisenosato das die nächsten paar Jahre ähnlich gestalten würde...
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon gernobono » 14. Sep 2017 05:05

Sadanoumi fängt sein Aki Basho an Tag 6 an
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Wackernohaner » 14. Sep 2017 21:45

Asashosakari hat geschrieben:Hätte Takanohana keinerlei Stallgefährten in den oberen Rängen gehabt, so wie es für Akebono der Fall war, dann wären die Yushozahlen der beiden mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich näher beieinander gewesen als 22 zu 11...

Also, nur auf die Yusho- und Kampfsiegzahlen zu schauen, greift ein wenig zu kurz. Takanohana als besser einzuschätzen als Asashoryu, halte ich auf jeden Fall für ziemlich gewagt. ...

Hoffentlich zerstöre ich den Thread nicht mit den Exkursen. Aber interessant sind sie allemal.

Ich denke, daß Takanohana deutlich leistungsstärker gewesen ist, nicht nur als Akebono, sondern auch als Asashoryu, trotz des Vorteiles mit den Stallgefährten. Man bedenke nämlich, daß Takanonami seine zwei Yusho im Play-Off gegen Takanohana von diesem geschenkt bekommen hat, Wakanohana auch eines. Aber das hattest du ja in etwa berücksichtigt. Zu beachten ist auch, daß die beiden großen Konkurrenten Takanohanas (Akebono und Musashimaru) jeweils circa 80 kg schwerer waren als Takanohana und dennoch hat er sie oft deklassiert. Eine solch ungünstige Gewichtskonstellation, wie sie für Takanohana vorlag, hat es bei den großen Yokozuna-Konkurrenten der anderen Zeiten nicht gegeben.
Asashoryu hatte anfänglich überhaupt keine Konkurrenz, und nur eben die letzten drei Jahre den alles überragenden Hakuho.
Hier mal schnell die oben angesprochene Statistik zu den jeweils eingefahrenen Yusho (auch wenn du meinst, daß sie wenig aussagekräftig sei): Asashoryu hat 5x mit 15-0 gewonnen, 9x mit 14-1 (hatte also vierzehn gute Yusho-Ergebnisse), wobei er niemals ein 14er Ergebnis abgegeben hat. Takanohana dagegen gewann 4x mit 15-0 und 10x mit 14-1 (hatte also auch vierzehn gute Yusho-Ergebnisse), wobei aber noch zwei abgegebene 14er Ergebnisse für ihn dazu kämen. Takanohana überragt Asashoryu demnach an guten Ergebnissen, trotz stetig vorhandener starker Konkurrenz, die bei Asashoryu nicht durchgängig gegeben war. Zur Vollständigkeit Akebono: er gewann 4x mit 14-1 und hat nie ein 14er Ergebnis abgegeben (nicht gerade doll).
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon gernobono » 15. Sep 2017 04:26

Terunofuji ist nicht unerwartet kyujo ab Tag 6
Wenn er nicht noch zurück kommt, bedeutet das, dass er nächstes Basho Sekiwake ist

Shodai bekommt den fusensho
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Martl » 16. Sep 2017 06:30

Puhh!

Beim Kampf Chiyonokuni vs. Takakeishou am 5.Tag sind aber die Köpfe ganz schön gegeneinander geprallt! Gab es eigentlich in der Vergangenheit einen Kampf, wo einer der beiden oder sogar beide K.O. liegen geblieben sind?

Martl
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon gernobono » 16. Sep 2017 07:29

Aoiyama probiert es ab Tag 8 wieder
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Tsubame » 16. Sep 2017 13:14

Martl hat geschrieben:Puhh!
Gab es eigentlich in der Vergangenheit einen Kampf, wo einer der beiden oder sogar beide K.O. liegen geblieben sind?
Martl


Es gab mal einen brühmt-berüchtigten Kampf von Hakuho gegen Myogiryu. Ich weiß nicht, ob man hier YT-Links posten darf. Aber wenn man den Titel des Videos bei YT eingibt, wirst du es schon finden: "Sept 2012 - Day 12 - Hakuho v Myogiryu".
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Sushibomber » 17. Sep 2017 07:58

Wackernohaner hat geschrieben:
Asashosakari hat geschrieben:Hätte Takanohana keinerlei Stallgefährten in den oberen Rängen gehabt, so wie es für Akebono der Fall war, dann wären die Yushozahlen der beiden mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich näher beieinander gewesen als 22 zu 11...

Also, nur auf die Yusho- und Kampfsiegzahlen zu schauen, greift ein wenig zu kurz. Takanohana als besser einzuschätzen als Asashoryu, halte ich auf jeden Fall für ziemlich gewagt. ...

Hoffentlich zerstöre ich den Thread nicht mit den Exkursen. Aber interessant sind sie allemal.

Ich denke, daß Takanohana deutlich leistungsstärker gewesen ist, nicht nur als Akebono, sondern auch als Asashoryu, trotz des Vorteiles mit den Stallgefährten. Man bedenke nämlich, daß Takanonami seine zwei Yusho im Play-Off gegen Takanohana von diesem geschenkt bekommen hat, Wakanohana auch eines. Aber das hattest du ja in etwa berücksichtigt. Zu beachten ist auch, daß die beiden großen Konkurrenten Takanohanas (Akebono und Musashimaru) jeweils circa 80 kg schwerer waren als Takanohana und dennoch hat er sie oft deklassiert. Eine solch ungünstige Gewichtskonstellation, wie sie für Takanohana vorlag, hat es bei den großen Yokozuna-Konkurrenten der anderen Zeiten nicht gegeben.
Asashoryu hatte anfänglich überhaupt keine Konkurrenz, und nur eben die letzten drei Jahre den alles überragenden Hakuho.
Hier mal schnell die oben angesprochene Statistik zu den jeweils eingefahrenen Yusho (auch wenn du meinst, daß sie wenig aussagekräftig sei): Asashoryu hat 5x mit 15-0 gewonnen, 9x mit 14-1 (hatte also vierzehn gute Yusho-Ergebnisse), wobei er niemals ein 14er Ergebnis abgegeben hat. Takanohana dagegen gewann 4x mit 15-0 und 10x mit 14-1 (hatte also auch vierzehn gute Yusho-Ergebnisse), wobei aber noch zwei abgegebene 14er Ergebnisse für ihn dazu kämen. Takanohana überragt Asashoryu demnach an guten Ergebnissen, trotz stetig vorhandener starker Konkurrenz, die bei Asashoryu nicht durchgängig gegeben war. Zur Vollständigkeit Akebono: er gewann 4x mit 14-1 und hat nie ein 14er Ergebnis abgegeben (nicht gerade doll).


Man darf aber auch nicht vergessen, dass Asashoryu unter normalen Umständen noch einige Jahre auf Topniveau mit gekämpft hatte und garantiert noch eine Hand voll Yusho geholt hätte... Also wenn man rein das sportliche betrachtet.
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Re: Aki Basho 2017

Beitragvon Tsubame » 17. Sep 2017 10:26

Rein sportlich betrachtet war Asashoryu schon längst auf dem absteigenden Ast. Durch seinen Zwangsrücktritt verliert man das gern aus den Augen, aber mit Hakuho war längst die Wachablösung da. Im letzten Jahr vor seinem Rücktritt konnte Asashoruy gerade mal ein Kampf gegen Hakuho gewinnen!

Und würde es die ganzen Eskapaden nie gegeben haben, so hätte Asashoryu mit Glück vielleicht noch zwei Turniere gewinnen können, zu dominat war damals einfach Hakuho schon. Denn direkt nach Asashoryus Rücktritt begann die 69er-Siegesserie mit den vier aufeinanderfolgenden Zensho-Yusho von Hakuho. Selbst wenn man annehmen würde, dass A. jeden Kampf gegen H. in diesen Turnieren gewonnen hätte, hätte H. immer noch mit 14-1 das Basho mit Sicherheit gewonnen.

Der erzwungene Rücktritt ersparrte Asashoryu einfach die natürliche Karriere-Phase des sportlichen Abstieges eines Alt-Yokozunas, wo man zwar noch gut genug dabei ist, aber nicht mehr gut genug um in jedem Turnier bis zum Schluss um den Sieg mitzukämpfen.
Und das verwässert dann den Eindruck in der Erinnerung.
Tsubame
 
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