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Asashoryu zurückgetreten

Wissenswertes zum Thema Ozumo

Moderator: tsunamiko

Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Ganryu » 5. Feb 2010 18:27

Mir sind zwei Ansichten in der Diskussion besonders aufgefallen, denen ich zustimme:
katakura hat geschrieben:schlimm genug, dass uns genug medien immer wieder suggerieren wollen, dass man es heutzutage nur mit chuzpe, rücksichtslosigkeit und ellbogeneinsatz zu etwas bringen kann und "unangepasste" typen feiern, die sich "durchbeißen" ... dabei bleibt leider viel zu oft die frage unbeantwortet, auf wessen kosten das alles geht ... und nein, es geht eben nicht einfach nur darum, "schlagzeilen zu produzieren", genau DAS ist die falsche einstellung!

Asashosakari hat geschrieben:Sumo zu einem MMA-Klon ohne Ringseile/Käfig zu machen, ist mit Sicherheit der falsche Ansatz.

Die dem Sumo eigenen Grundsätze Tradition, Würde, Lebensstil (im Sinne von "do") sind mir persönlich wichtig, und ich hoffe, daß sie weder verwässert werden, noch, daß Rikishi oder verantwortliche Organisatoren das Sumo zugunsten kurzfristiger Entwicklungen in eine falsche Richtung lenken.

Viele Grüße,

Kana-san
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon GebauerA » 5. Feb 2010 18:29

[geaendert] Sorry, hat sich erledigt
--
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Ganryu » 5. Feb 2010 18:31

GebauerA hat geschrieben:Das hat Asashosakari geschrieben


Du warst NOCH schneller als meine Berichtigung . . . 8)

:Chinese
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon gernobono » 6. Feb 2010 15:15

was ich so zuletzt gelesen habe, gibt es für asashoryu auch nicht die für yokozuna übleichen 5 jahre mit einem jun-toshiyori...
er ist kein japaner und kann also kein jun-toshiyori haben

also ist er raus aus der sache.....
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Beitragvon Manatsumai » 7. Feb 2010 00:06

Inzwischen habe ich das Video von Hakuhos Pressekonferenz gesehen. :? Ich hätte nicht gedacht, daß er wegen Asashoryus Rücktritt total von der Rolle ist und es ihn so sehr mitnimmt. :shock:

Ist sowas in Japan unwürdig: ein Yokozuna, der rumheult, weil der Kollege zurückgetreten ist? :roll:

Ich finde es jedenfalls sehr ungewöhnlich. Immerhin ist Asashoryu nicht gestorben, sondern erfreut sich (hoffentlich) bester Gesundheit und man kann davon ausgehen, daß es ihm ohne Sumoverband besser geht als mit. :mrgreen:

Oder waren die beiden sooo eng befreundet?


Habt ihr schon mal etwas Vergleichbares im Fernsehen gesehen?
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Stevebono » 7. Feb 2010 16:57

Ein grosser Yokozuna ist zurückgetreten!

Ich messe ihn nicht an der Zahl seiner geholten Yushos.

Es war absolut erfrischend zu sehen, wie er als aufstrebender Maegashira die Etablierten Sumotori reihenweise aus dem Dohyo "gejagt" hat.

Man hatte von Anfang an das sichere Gefühl: Das ist der neue Yokozuna!

Ich bin beileibe kein Asahoryu-Fan, dazu halte ich zu viel auf Tradition und Etikette im Sumo, wünsche ihm aber nur das Beste für sein Leben nach dem Sumo, es war eine tolle und aufregende Zeit mit ihm :Chinese
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Uminoyume » 9. Feb 2010 11:22

Irgendwie habe ich das befürchtet, wenngleich es zum jetzigen Zeitpunkt doch überraschend kam. Mein erster Gedanke war nur "Idiot", aber andererseits hat er die richtigen Konsequenzen daraus gezogen. Wenigstens das...

Rein sportlich gesehen sehe ich es als Verlust an das er sein Intai erklären musste/wollte. Er ist einer der technisch begabtesten und erfolgreichsten Rikishi aller Zeiten und mit seinem 25 Yusho hat er dies mehr als verdeutlicht. Er war nie einer meiner Lieblingsringer aber ich zolle ihm dennoch einen gewissen Respekt.
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Schnappamawashi » 10. Feb 2010 08:25

oh mann,
ich war eine Woche im Urlaub
komme zurück
und jetzt das
mir bleibt glatt die Spucke weg.
Einen Kommentar dazu erspare ich mir
es ist alles geschrieben, was mir jetzt auch durch den Kopf geht

Gruß
Schnappamawashi :?: :?: :?:
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Profomisakari » 11. Feb 2010 21:01

Da geht es mir wie meinem Vorredner Schnappamawashi.
10 Tage war ich nicht im Netz - und dann lese ich als Erstes das!!

Bei dieser doch recht unterschiedlichen Diskussion muss ich wohl auch meine Meinung äußern.
Zunächst war ich nur verblüfft, weshalb ..?
Schließlich waren seine Eskapaden nicht erst seit gestern bekannt und er ließ sich immer etwas Neues einfallen. Aber jetzt hatte er doch das Yusho vorzeitig gewonnen und sich nur kleinere Dinge zu Schulden kommen lassen. Man war es ja von ihm nicht anders gewöhnt. Warum sollte er also, wo doch sogar neue Rekorde möglich schienen?
Erst danach fand ich die Nachricht von seinen persönlichen Entgleisungen im anderen Thread gefunden.

Ja, da muss ich nun sagen, dass da das Intai der einzig mögliche Schritt für ihn war, ganz gleich, ob es ihm nahe gelegt wurde oder ob er selber drauf gekommen ist.

Und trotzdem muss ich sagen, dass er mir fehlen wird. Nicht die Schubser, mit denen er geschlagene Gegner noch vom Dohyo schickte, nicht seine großspurigen Auftritte, Sprüche und Extratouren zwischen den Bashos.
Aber er hatte wie kaum ein anderer der jetzigen Szene den unbändigen Willen zum Sieg, der ihm regelrecht aus den Augen funkelte.
Mir gefiel die Vielzahl der von ihm beherrschten Techniken und die Schnelligkeit, mit der er diese zum Ansatz bringen konnte. In den Zeiten, als er seinen Gegnern besonders überlegen war, fiel mir auf, dass er wiederholt versuchte, die jeweiligen Gegner mit ihren eigenen Techniken zu schlagen - und dies auch meistens durchzog.

Ich sag es ehrlich: Ich werde ihn schon erst einmal vermissen. Aber ich bin sicher, dass es nich lange dauern wird - und wir werden neue Leute sehen, die ihn im Basho vergessen machen.
Trotzdem - er wird nicht aus den Statistiken verschwinden - und vielleicht errinnern wir uns später an ihn genauso wie an andere sportlich große Sumotori, die sehr wohl auch ihre Ecken und Kanten hatten.

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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Asashosakari » 11. Feb 2010 22:56

Profomisakari hat geschrieben:Ja, da muss ich nun sagen, dass da das Intai der einzig mögliche Schritt für ihn war, ganz gleich, ob es ihm nahe gelegt wurde oder ob er selber drauf gekommen ist.

Um diese Information noch aus dem engl. Forum rüberzuziehen - es wurde ihm in der Tat nahegelegt (naja, eher die Pistole auf die Brust gesetzt), allerdings war auch das sehr kontrovers. Die Abstimmung im Kyokai-Vorstand ging 7:5 aus, die unterlegene Alternative zum Rücktritt wäre wohl eine 5-Basho-Suspendierung gewesen.
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Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Taro » 4. Mär 2010 18:35

Mein Gott, Katja hatte recht : Wunder gibt es immer wieder!

Da schaut man nach 2 1/2 Jahren mal wieder rein - und dann das.

Eigentlich ein Grund wieder beim Tippspiel mitzumachen ...
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Akezuma » 5. Mär 2010 10:22

Klasse! Famous! Unbeschreiblich! :riesenfreu

Er war immer ein Fremdkörper...

Der beste Rücktritt der letzten 12 Jahren (seit ich Sumo-Fan bin).
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Akebono » 7. Mär 2010 15:20

Hallo Akezuma,

auch ich mochte Asashoryu überhaupt nicht und bin froh, daß er nun aufhört mit dem Sumo.

:-)
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Wamahada » 7. Mär 2010 17:15

Es ist schon traurig, solche Kommentare wie die von Akebono und Akezuma hier lesen zu müssen.
Offenbar ist manchem an exzellentem Sumo weniger gelegen als an bedingslose Anpassung an die teilweise doch recht fragwürdigen "Regeln" des Sumoverbandes.
Mit dem Rücktritt von Asashoryu wird das Sumo keinesfalls attraktiver, ganz im Gegenteil.

Aber so ist sie nunmal, unsere schöne Welt...

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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon heisikuomi » 7. Mär 2010 18:26

Schließe mich meinem Vorredner an :sumo

Verstehe solche Äußerungen auch nicht, da mit Asashoryu ein "feiner" Sumotori (vom Kämpfen her) zurückgetreten ist. :(
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon tsunamiko » 7. Mär 2010 20:42

um es mit den worten eines posters aus dem englischen forum zu sagen...mit asashoryu ist ein hervorragender athlet zurückgetreten und ein lausiger yokozuna...

sumo ist mehr als nur ein sport...der teil sport wird vom amateursumo abgedeckt...das ozumo ist mehr als ein sport...es beinhaltet rituale, sitten und gebräuche, die zu einem grossen teil sehr alt sind und die einen grossen teil des sumo ausmachen....hinkaku ist bei einem yokozuna das zauberwort und das war bei asashoryu höchst mangelhaft entwickelt...

aber um ehrlich zu sein habe ich keine lust das jetzt lange auseinanderzupflücken...nur...meiner persönlichen meinung nach hätte man ihn schon nach dem letzten zwischenfall rausschmeissen sollen und seinem oyakata das gehalt um 50 prozent kürzen
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Oroganosato » 7. Mär 2010 23:52

ich schliesse mich tsunamiko weitestgehend an und moechte folgendes zum thema "fragwuerdige regeln"(im ozumo) hinzufuegen:
ich halte dieses argument in bezug auf asashoryu fuer nicht stichhaltig!
natuerlich kann man sich ueber sinnhaftigkeit und relevanz von bestimmten regeln grundsaetzlich streiten und sich kritisch mit ihnen auseinandersetzen und die tatsache, dass ozumo in japan heutzutage nicht mehr so beliebt zu sein scheint wie frueher, zeugt fuer mich davon, dass diese kritische auseinandersetzung auch tatsaechlich stattfindet.
aber eines geht nicht:
man kann nicht, nachdem sich herausgestellt hat, dass jemand nicht in der lage ist, die regeln zu befolgen, auf diese regeln schimpfen!
asashoryu hat sich - meines wissens - freiwillig fuer ozumo und eben nicht fuer den amateursport entschieden - er kannte den preis! er wollte ihn nur nie zahlen. ich ziehe jetzt einen vergleich, der ansonsten nicht viel mit ozumo zu tun hat, aber in diesem zusammenhang sehr gut passt: wenn ich mich entscheide, eine laufbahn beim militaer einzuschlagen, stimme ich durch meinen eintritt in die armee einem verhaltenskodex und einem regelwerk zu. und ich kann in den taetigkeiten, die ich fuer das militaer ausuebe noch so gut sein, wenn ich nicht in der lage bin, die regeln zu befolgen, dann liegt das problem nicht bei den regeln, sondern bei mir selbst!

in gewisser weise spiegelt das auch einen allgemeinen gesellschaftlichen missstand wider, naemlich, dass probleme immer erst dann besprochen werden, wenn etwas passiert ist. siehe "kundus-affaere": erst wenn ein deutscher oberst verdaechtigt wird, gegen regeln verstossen zu haben, wird darueber diskutiert, ob die regeln ueberhaupt praktikabel sind. das ist einfach nicht richtig! entweder gibt es regeln - dann muessen sie aber auch gelten, oder die regeln sind fragwuerdig - aber dann sind es keine regeln mehr!
wir sollten uns das nicht so zurecht legen, wie wir es gerade brauchen!
die tatsache, dass wir(ich auch) einzelne regeln fuer wenig sinnvoll halten, aendert nichts daran, dass es diese regeln gibt, dass asashoryu teilweise dagegen verstossen hat, und dass er dementsprechend behandelt wurde!

in einem punkt stimme ich wamahada allerdings zu:
attraktiver als vorher ist die liga jetzt sicherlich nicht.
andererseits hat dieses problem zumindest das potential, sich selbst zu loesen.
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon GebauerA » 8. Mär 2010 16:56

Oroganosato hat geschrieben:Regeln und Militär Beispiel gesnippt


Grundsätzlich hast Du Recht, das Regeln dazu da sind eingehalten zu werden. Wo ich Dir nicht zustimmen kann ist bei dem Ansatz, dass erst hinterher (nach einem Regelbruch) ueber die Sinnhaftigkeit einer Regel diskutiert wird und das dies Quatsch waere.

Regeln werden meistens von Bürokraten (nicht im negativen Sinne gemeint) gemacht. Stellt man bei der Anwendung der Regeln fest, das etwas nicht passt, wird diskutiert. Dies passiert zwangslaeufig hinterher!

Asa hat einige Regeln gedehnt, gebrochen oder halt gar nicht beachtet. Ich finde das gerade er in seiner Position dazu berechtigt ist. Ob dies dann korrekt ist sollte diskutiert werden. Danach hat man sich allerdings daran zu halten!
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon tsunamiko » 8. Mär 2010 18:16

GebauerA hat geschrieben:Asa hat einige Regeln gedehnt, gebrochen oder halt gar nicht beachtet. Ich finde das gerade er in seiner Position dazu berechtigt ist. Ob dies dann korrekt ist sollte diskutiert werden. Danach hat man sich allerdings daran zu halten!


also wenn sich runde 670 rikishi an die regeln halten können und nur einer nicht, dann sollen für den einen die regeln geändert werden?????
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Re: Asashoryu zurückgetreten

Beitragvon Schnappamawashi » 8. Mär 2010 18:22

Leider ist es jetzt zu spät
ASA hat übertrieben und sich den Grenzen nicht genähert oder seinen Spielraum, der zugegenermaßen sehr klein ist, ausgenutzt. Er hat einfach gemacht, was ihm in den Sinn kam. Im normalen Leben wären seine "Eskapaden" sicher gar nicht aufgefallen und jede Firma hätte bei einem sehr guten Angestellten garantiert nicht gemeckert. Aber niemand weiß, ob ASA nicht grundsätzlich die Regeln brechen will, um sich selbst zu beweisen, was er für ein toller Kerl ist. Vielleicht zeigt es die Zukunft, wenn er zufälligerweise ständig bei Rot über die Ampel fährt, weil ihm das so gefällt.
Oder sind die Regeln etwa so eng, dass man sie auf Dauer gar nicht einhalten kann? Das glaube ich allerdings nicht, denn genügend Rikishi beweisen das Gegenteil.
Ich wünsche ASA, dass er im normalen Leben zurecht kommt, genügend Geld sollte er verdient haben. Beim könnte ich mir gut vorstellen, dass er Fernsehreporter oder so etwas ähnliches wird. Allerdings sollte er dazu besser Englisch können. Berührungsängste hat er ja nicht. Vielleicht kommt dann in Zukunft mehr an die Öffentlichkeit, wie es hinter den Kulissen zugeht als jetzt. Das wäre doch der absolute Knaller, den ich nur Asashoryu zutrauen würde und sonst niemand.
Also nochmals zum verständnis: sein Sumo habe ich geliebt, seine Art nicht gerade und speziell sein Auftreten gar nicht. Deshalb ist es nicht so tragisch, wenn er nicht mehr kämpft.
Und für Baruto ist es eine harte Nuss weniger auf seinem Weg zum Ozeki.

Gruß
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