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ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Wissenswertes zum Thema Ozumo

Moderator: tsunamiko

ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon tsunamiko » 12. Feb 2009 17:18

das stammt aus dem französischen forum

das verfahren gegen junichi yamamoto, den früheren tokitsukaze-oyakata begann heute in nagoya. der frühere oyakata entschied sich auf nicht schuldig zu plädieren. er wird beschuldigt den tod des jungen ringers tokitaizan 2007 verschuldet zu haben. drei ringer seines früheren heya wurden bereits in dieser sache verurteilt.
der vater des verstorbenen war bei der öffentlichen verhandlung anwesend und erklärte er habe sich zur zeit des vorfalles auf die falsche seite gestellt, als sein sohn das heya verlassen wollte und er wünscht, dass der angeklagte seine verantwortung anerkennt.
yamamoto gab zu, den jungen mann mit einer bierflasche geschlagen zu haben, bestritt aber die ringer aufgefordert zu haben den deshi zu bestrafen. er meinte auch, dass es nichts ungewöhnliches während dieses letzten trainings geschehen, entschuldigte sich aber dafür das heya in die falsche richtung geführt zu haben.
der anwalt der verteidigung möchte die anklagepunkte gegen seinen klienten von "angriff und körperverletzung mit todesfolge" auf "fahrlässigkeit mit todesfolge" geändert haben. die anklage erklärte, der angeklagte wegen des jungen mannes verärgert gewesen, weil der das heya verlassen wollte und die drei älteren aufgefordert ihm eine lektion zu erteilen. die letzteren sorgen dann dafür, dass das training länger dauerte als normal.
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon tsunamiko » 13. Feb 2009 16:00

von moti

ein rikishi wurde als zeuge aufgerufen und sagte es hätte keine möglichkeit gegeben, den anordnungen des oyakata nicht folge zu leisten. ihnen war einmal befohlen worden den verstorbenen an den teppo stamm zu binden "wir wollen nicht, dass er wieder wegläuft..." war was sein ex-boss angeblich sagte. nach dem schlag mit der bierflasche und den daraus folgenden verletzungen befragt erklärte der rikish, der ex-oyakata hätte ihnen gesagt, zu sagen es wäre ein kratzer von seiner armbanduhr. der rikishi schaute während der ganzen aussage nicht direkt zu seinem ex-oyakata, während der ihn manchmal anstarrte.
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon Akebono » 14. Feb 2009 11:43

Es liegt mir fern, über andere Menschen zu urteilen, aber nach allem, was man inzwischen über den Fall weiss, scheint der ehemalige Tokitsukaze-oyakata ein sehr gewalttätiger und was noch schlimmer ist - äußerst skrupelloser Mensch zu sein, da er offenbar lügt, dass sich die Balken biegen. Das ist jetzt meine Meinung, es wäre schön, wenn sich herausstellen würde, dass es nicht so schlimm ist.

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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon tsunamiko » 26. Feb 2009 13:11

nachtrag zum letzten posting

ist am 13. schon von moti berichtet worden

der ex-oyakata entschuldigte sich beim betreten des raumes bei der familie des opfers "ich habe nicht genug aufgepasse. ich bitte beide elternteile vielmals um entschuldigung" sagte er aber er schaute nicht in ihrere richtung als er am nachmittag den raum verlies. eine kaution wurde abgelehnt und er betrat den raum aus der zelle mit handschellen. der ex-oyakata schüttelte seinen kopf 18 mal während der 40 minütigen sitzung und hatte die meiste zeit die augen geschlossen. "er schien halb zu schlafen und es wirkte als ob das ganze überhaupt nichts mit ihm zu tun hätte. .. während ich ihn beobachtete erinnerte ich mich plötzlich wieder an die wut..." sagte der vater des verstorbenen traurig. der oyakata scheint 10 kg abgenommen zu haben, seine jacke war ihm um die schultern rum zu gross. die verteidigung plädiert auf "vernachlässigung der aufsichtspflicht während der berufsausübung mit todesfolge". "ich habe den deshi nie gesagt ihn anzugreifen. butsugari-geiko ist keine form der bestrafung" war was er sagte.
der angkläger rief 2 deshi, die nicht angeklagt worden waren, in den zeugenstand. "der oyakata brachte einen holzstock mit zum dohyo. es war klar, dass er von uns erwartete den verstorbenen zu schlagen" sagte einer der zeugen. er fügte hinzu, er habe 5 mal zugeschlagen. er sagte ferner, dass es das erste mal gewesen wäre, dass jemand anderer als der oyakata einen rikishi geschlagen habe. zu der 30 minütigen butsugari-sitzung "er leistete keinen widerstand, was meiner meinung nach den oyakata wahrscheinlich noch mehr verärgerte..."
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon tsunamiko » 26. Feb 2009 13:15

und moti von heute morgen

das verfahren gegen ex-tokitsukaze wird fortgesetzt. nach seiner zeugenaussage bat ein 25 jähriger ex-deshi (einer der drei, die bereits ihre verhandlung hatten) den richter um die erlaubnis zu sprechen. dann drehte er sich zu ex-tokitsukaze und sagte "wenn sie wirklich der familie des verstorbenen zeigen wollen, dass es ihnen leid tut, dann sagen sie ihnen die wahrheit - stehen sie zu dem was sie getan haben und zu dem was sie uns deshi zu tun zwangen." der ex-oyakata gab einen langen seufzer von sich und schaute in die andere richtung
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon Akebono » 27. Feb 2009 12:28

Mir kommt es nun immer mehr so vor, als ob Ex-Tokitsukaze hier der Hauptschuldige ist. Wir kennen das Problem Gewalt auch in Zusammenhang mit totalitären Regimen, wo viele zu Werkzeugen böser Menschen werden. Im Tokitsukaze-beya herrschte wohl ein Diktator. Wenn ich Leuten, die sich mit Sumo beschäftigen von Tokitsukaze erzähle und zwar in ganz anderen Kontexten sprechen sie immer wieder von diesem Fall. Tokitsukaze? Ja, genau der Totschlag.

:(
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon Asashosakari » 28. Feb 2009 17:09

Ja, so kann's gehen...mir kann ja nun keiner unterstellen, zu wenig über Sumo zu reden, aber zur Erwähnung des Tokitsukaze-beya in anderen Kontexten hatte ich in letzter Zeit erstaunlich wenig Anlass. Muss ich wohl mal nachdenken, was mir da so alles Diskussionswürdiges entgangen ist...
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon Akebono » 1. Mär 2009 09:30

Das Tokitsukaze-beya, das 1945 ? von Futabayama gegründet wurde hatte ja eine gute Reputation und auch immer wieder interessante Rikishi hervorgebracht. Toyonoshima und Tokitenku mischen zwar nicht ganz vorne mit, sind aber dennoch feste Größen in der Maku-uchi-Division. Hoffentlich verliert das Heya seinen Ruf nicht durch diesen Fall. Wie ist eigentlich der amtierende Tokitsukaze-oyakata einzuschätzen?
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon Raishu » 7. Mär 2009 15:27

Akebono hat geschrieben:Wie ist eigentlich der amtierende Tokitsukaze-oyakata einzuschätzen?


Tja, das ist immer sehr schwer zu sagen, da doch vieles, was in einem Heya geschieht, nicht von der Öffentlichkeit aufgenommen werden kann.

Oberflächlich betrachtet kann man festhalten, dass der amtierende Tokitsukaze (ex-Tokitsuumi) wohl ein grundsolider Mensch sein soll (zumindest konnte man das aus Posts im englischen Forum herauslesen). Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass Tokitsuumi während seiner aktiven Laufbahn in irgendeine Art "Skandal" verwickelt war (wobei ich mich hier lediglich auf die letzen 5 Jahre seiner Laufbahn beziehen möchte; davor habe ich mich nur sehr sporadisch für Sumo intressiert).

Ansonsten sollte man sicher noch erwähnen, dass der Oyakata als ehemaliger Uniabsolvent sicherlich nicht komplett auf den Kopf gefallen sein kann und die notwendige Intelligenz besitzt, um zu realisieren, dass das Beya in den nächsten Jahren von der Öffentlichkeit kritisch begutachtet wird und er keine weiteren Vorfälle zulassen/verschulden darf.

Randbemerkung: (1) Im englischen Forum wurde des Öfteren angemerkt, dass der ehemalige Tokitsukaze, der schon mit 13 Jahren in die oftmals raue Sumowelt eingeführt wurde, anscheinend nicht das notwendige "Feingefühl" ("Social Skills"???) erlernt hat, um sich als Trainer entsprechend gegenüber seinen Deshi zu verhalten. Dieses Argument würde ich so nicht anerkennen, da die Gefahr besteht, dass zu schnell in diesem Zusammenhang verallgemeinert wird (junger Deshi = gefühlsstumfer Erwachsener ???). Dennoch ein erwähenswerter Aspekt.

(2) Das Training des Tokitsukaze Beya war zu Zeiten des ex-Oyakata für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, was im Zusammenhang mit dem vorliegenden Fall die Frage aufwirft, wie viele Fälle von überharter Bestrafung es gegeben haben könnte. Berichte über flüchtende Rikishi und daraus resultierende Intais sind ja auch unlängst bekannt.
:Couch
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon tsunamiko » 18. Mär 2009 06:36

der frühere tokitsukaze wurde gegen eine kaution von 8 millionen yen heute auf freien fuss gesetzt. er verliess das gefängnis zum ersten mal seit letztem februar, als er verhaftet wurde. er steht im moment vor gericht und wird beschuldigt, den tod eines rikishi verschuldet zu haben.

dank an moti
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon tsunamiko » 14. Apr 2009 09:27

dank wie immer an moti

heute waren die schlussplädoyers. die anklage fordert 7 jahre. der ex-oyakata trug einen schwarzen anzug und eine graue krawatte und hatte seine augen während des gesamten plädoyer geschlossen. gefragt ob er noch etwas zu sagen hätte erklärte er "ich habe sehr über das nachgedacht was ich getan habe und werde aus meiner vergangenheit lernen und in der zukunft mein bestes geben." dann verneigte er sich in richtung der mutter des verstorbenen auf der besuchergallerie
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon tsunamiko » 15. Apr 2009 15:48

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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon tsunamiko » 28. Mai 2009 15:27

morgen ist der tag des urteils für den ex-oyakata. die anklage fordert 7 jahre
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon Watashi » 30. Mai 2009 07:49

Laut Japan Times hat der Nagoya Dirict Court Yamamoto Junichi aka Ex-Tokitsukaze zu 6 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Vorsitzende Richter, Ashizawa Masaharu, sagt, dass Yamamoto seine "unermesslichen Kräfte" als heya-Chef benutzt habe, um zwei Tage physischer Misshandlungen zu befehlen, die "die Menschenwürde des Opfers in übler Weise verletzt hätten."

Ex-Tokitsukaze hat sofort Berufung eingelegt.
Wie schon im einem vorigen Verfahren entschieden, bekamen die drei beteiligten Ex-rikishi Bewährungsstrafen.

Das Gericht folgte der Argumentation der Anklage, dass Yamamoto den drei rikishi befohlen habe, Saito (aka Tokitaizan) zu attackieren, um ihn zu bestrafen, weil er vom heya weggelaufen war. Der Richter sagte auch, dass der Trainingskampf, der am zweiten Tag der Misshandlungen stattfand "offensichtlich von üblichen Trainingspraktiken abwich". Das Urteil besagt, dass Yamamoto Saito erst mit einer Bierflasche geschlagen habe und anschließend den drei rikishi befohlen habe, Saito mit einem Holzstab zu schlagen. Saito wurde außerdem beim 30minütigen Training am nächsten Tag in den Ring geworfen und mit einem Metallschläger geschlagen. Er starb am folgenden Tag an multiplen Traumata im Krankenhaus.

Yamamotos Verteidiger hatte versucht, eine Bewährungsstrafe zu erreichen. Er behauptete, dass die rikishi Saito auf eigene Initiative angegriffen hätten und dass das Training im üblichen Rahmen war.
Yamamoto, der seit März gegen Kaution von 8 Mio Yen auf freiem Fuß war, nachdem er etwa 13 Monate in Untersuchungshaft gesessen hatte, entschudligte sich während des Prozesse bei Saitos Familie, bestritt jedoch, dass er den Angriff befohlen habe.
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Re: ex tokitsukaze oyakata vor gericht

Beitragvon Watashi » 6. Apr 2010 20:09

Wer dachte, die Sache mit Yamamoto Junichi (Ex-Tokitsukaze) hätte sich endgültig erledigt, wird heute eines bessern belehrt. Der Nagoya High Court hat am Montag die Strafe von sechs Jahren um ein Jahr verkürzt, weil Yamamoto den Hinterbliebenen des getöteten rikishi eine zusätzliche Zahlung geleistet hat.
Yamamoto hatte gegen die Strafe von sechs Jahren Gefängnis, zu der er im Mai letzten Jahres verurteilt wurde, Berufung eingelegt. Sein Ziel war eine Bewährungsstrafe, weil er sagte, dass der "Trainingskampf", nach dem der rikishi gestorben war, Teil des regulären Training gewesen sei und daher nicht illegal. Der vorsitzende Richter stellte jedoch fest, dass das so genannte Training als Strafe gedacht war und daher illegal, womit er die Sicht des Nagoya District Court bestätigte. Die Strafe für Yamamoto wurde trotzdem auf fünf Jahre reduziert, weil er 15,8 Mio. Yen (gut 125.000 Euro) seiner Abfindung von der kyokai an die Hinterbliebenen gezahlt hatte. Damit ist die gesamte gezahlte Summe auf 64,6 Mio. Yen (etwas mehr als eine halbe Mio. Euro) gestiegen.
Yamamoto hatte sich im Januar nach eine Klage, in der es um seine Abfindung ging, mit dem NSK geeinigt. Gleich danach hatte er Berufung eingelegt, um seine Strafe reduzieren zu lassen.

Saito Masato, der Vater des Toten, sagte am nach dem Urteil: "Es ist bedauerlich, dass die Strafe verkürzt wurde, aber ich muss das jetzt meinem Sohn mitteilen." Er sagte, die Abfindung sei nicht direkt von Yamamoto gezahlt worden und dass er nicht das Gefühl habe, dass die wiederholten Entschuldigungen Yamamotos während des Prozesses ehrlich gemeint seien.

Der jetzige Tokitsukaze-oyakata sagte, dass es niemals solche Schläge geben dürfe wie sie zum Tod des Teenagers geführt hatten. "Ich kann das Urteil nicht kommentieren, aber ich werde für immer bedauern, was Saito passiert ist. Das darf nie wieder passieren," sagte er.
"Wir beten dafür, dass Saito's Seele in Frieden ruht und haben alle oyakata, rikishi und alle, die sonst noch mit der kyokai zutun haben, daran erinnert, dass ein Vorfall dieser Art nicht wieder passieren darf", sagte die kyokai.

(Quelle: Japan Times)
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